Cor­po­rate Identity, Teil 2/4: Cor­po­rate Com­mu­ni­ca­ti­on

von Sebastian

„Cor­po­rate Identity be­zeich­net ein kom­ple­xes stra­te­gi­sches Kon­zept, wel­ches in­halt­lich und for­mal al­le Un­ter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten ab­stimmt, zur Schaf­fung ei­ner un­ver­wech­sel­ba­ren Per­sön­lich­keit. Dar­in ent­hal­ten sind sämt­li­che Kenn­zei­chen, wel­che die Iden­ti­tät des Un­ter­neh­mens be­schrei­ben."

Wie in dem letz­ten Ar­ti­kel er­wähnt, ist die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty für ein Un­ter­neh­men, das sich auf dem ak­tu­el­len Markt po­si­tio­nie­ren möch­te, un­um­gäng­lich. Der da­bei auf­fäl­ligs­te und gleich­zei­tig wir­kungs­volls­te Teil der Cor­po­ra­te Iden­ti­ty ist das Cor­po­ra­te De­sign. Je­doch dür­fen auch wei­te­re Be­stand­tei­le ei­ner durch­dach­ten Iden­ti­tät nicht feh­len. Die Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­on, die in die­sem Ar­ti­kel be­schrie­ben wird, ist da­bei nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Denn je­der von uns kennt bei­spiels­wei­se die Aus­wir­kun­gen von gu­ter oder schlech­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on über So­ci­al Me­dia Ka­nä­le.

Un­ter der Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­on kann man jeg­li­che Ar­ten der di­rek­ten und in­di­rek­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on ei­nes Un­ter­neh­mens ein­ord­nen. Da­bei geht es um In­hal­te, die ein Un­ter­neh­men - vor­zugs­wei­se be­wusst - nach in­nen und nach au­ßen kom­mu­ni­ziert. Um die Wer­te des Un­ter­neh­mens, die An­ge­bots- oder Leis­tungs­viel­falt oder das Image ei­ner Mar­ke für die Mit­ar­bei­ter und die rich­ti­ge Ziel­grup­pe zu über­mit­teln, be­nö­tigt man ei­ne durch­dach­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur. Bei der Ent­wick­lung ei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur oder ei­nes Kon­zep­tes zur Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on wer­den vie­le Feh­ler ge­macht, die da­zu füh­ren, dass die zu über­mit­teln­den In­hal­te falsch er­fasst wer­den.

Um Feh­ler zu mi­ni­mie­ren, muss man vor al­lem dar­auf ach­ten, dass die ge­sam­te Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on nicht ver­nach­läs­sigt wird. Die Zu­stän­di­gen für die Kom­mu­ni­ka­ti­on soll­ten ei­nen gro­ßen Wis­sens­stand über die un­ter­neh­mens­in­ter­nen Fak­ten, Nor­men, Wer­te und Funk­tio­nen ha­ben. Au­ßer­dem er­for­dert die Aus­ar­bei­tung ei­nes mess­ba­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ziels die Zu­sam­men­ar­beit mit den Ver­ant­wort­li­chen aus al­len Be­rei­chen des Un­ter­neh­mens. Aus die­sem Grund ist die Nach­fra­ge ei­nes so­ge­nann­ten CCO (Chief Com­mu­ni­ca­ti­on Of­fi­cer) bei grö­ße­ren Un­ter­neh­men stark an­ge­stie­gen.

Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur muss zu­dem mit star­ker Be­trach­tung des Zu­hö­rers ent­wi­ckelt wer­den. Das be­deu­tet, dass man den Emp­fän­ger der Nach­richt gut ken­nen muss. Im in­ter­nen Ak­ti­ons­be­reich sind die Mit­ar­bei­ter zu be­trach­ten. Hier­bei wird ver­sucht zu er­zie­len, dass die Mit­ar­bei­ter mit der rich­ti­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wei­se von den Wer­ten und Nor­men des Un­ter­neh­mens über­zeugt wer­den. Im ex­ter­nen Ak­ti­ons­be­reich ori­en­tiert sich die Kom­mu­ni­ka­ti­on an der De­fi­ni­ti­on der Ziel­grup­pe. Im Vor­der­grund steht da­bei die Wahl des pas­sen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nals.

Der wich­tigs­te Fak­tor für ei­ne er­folg­rei­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ist je­doch der In­halt. So­bald man ein Ziel und die Ziel­grup­pe de­fi­niert hat, gilt es zu be­ach­ten wie man bei­des er­reicht. Hier­bei muss man ein Zu­sam­men­spiel aus der Nach­richt, der For­mu­lie­rung, der Form und des Zeit­punk­tes ent­wi­ckeln, das ei­ne mög­lichst ho­he Er­folgs­ra­te ver­spricht.

Zu­sam­men­ge­fasst ist die Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­on ei­ne sehr wich­ti­ge In­stanz, die sich im Hin­ter­grund der CI ab­spielt. Es ist das Sprach­rohr ei­nes Un­ter­neh­mens, das sich aus­schlie­ß­lich in ei­nem fest de­fi­nier­ten Rah­men be­we­gen darf, um die Iden­ti­tät des Un­ter­neh­mens nicht zu ver­lie­ren.

Zurück Zurück Zurück zu Startseite
Nächste News Weiter Weiter