Cor­po­rate Identity, Teil 1/4: Cor­po­rate De­sign

von Sebastian

„Cor­po­ra­te Iden­ti­ty be­zeich­net ein kom­ple­xes stra­te­gi­sches Kon­zept, wel­ches in­halt­lich und for­mal al­le Un­ter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten ab­stimmt, zur Schaf­fung ei­ner un­ver­wech­sel­ba­ren Per­sön­lich­keit. Dar­in ent­hal­ten sind sämt­li­che Kenn­zei­chen, wel­che die Iden­ti­tät des Un­ter­neh­mens be­schrei­ben."

Ges­tern ha­be ich den Ar­ti­kel „Cor­po­ra­te Iden­ti­ty - De­fi­ni­ti­on und Ein­ord­nun­g“ von Cars­ten Pohl­mann (24. Au­gust 2017) ge­le­sen, der in dem Mar­ke­ting-Blog vom DIM ver­öf­fent­licht wur­de. Dar­in ist die Re­de von ei­nem "zu­neh­mend ho­hen Stel­len­wer­t“ der CI in der Stra­te­gi­schen Un­ter­neh­mens­füh­rung und in der Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on. Be­trach­tet man den Markt un­se­rer Ge­ne­ra­ti­on, den Markt der Mill­en­ni­als, er­scheint die­se Be­schrei­bung höchst un­ter­trie­ben. Die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty ist für ein Un­ter­neh­men, das sich auf dem ak­tu­el­len Markt po­si­tio­nie­ren möch­te, eher un­um­gäng­lich.

Die Mill­en­ni­als ha­ben sich an den ‚In­for­ma­ti­on Over­load‘ ge­wöhnt, so­dass sie von ei­ner Viel­zahl ver­schie­de­ner Wer­be­maß­nah­men, Image-Ak­tio­nen oder Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen ver­wöhnt sind. Ein Un­ter­neh­men, das oh­ne jeg­li­che Iden­ti­tät oder dem Ver­such ei­ner ein­heit­li­chen Prä­senz auf­tritt, wird kaum noch wahr­ge­nom­men.

Um dem vor­zu­beu­gen, ist die Ent­wick­lung ei­nes kon­zep­tio­nell durch­dach­ten und ge­stal­te­risch über­zeu­gen­den Cor­po­ra­te De­signs (CD) fun­da­men­tal. Die­ses De­sign, das in ei­nem ‚Sty­le­Gui­de‘ fest­ge­legt ist, muss in jeg­li­chen Un­ter­neh­mens­struk­tu­ren ent­hal­ten sein.

Das Cor­po­ra­te De­sign über­mit­telt das vi­su­el­le Er­schei­nungs­bild ei­nes Un­ter­neh­mens. In­hal­te da­von sind nicht nur das Lo­go, Far­ben und die Vi­si­ten­kar­ten son­dern auch die An­pas­sung von For­men, Fest­le­gung von Ty­po­gra­fi­en und die in­di­vi­du­el­le Ge­stal­tung der ge­sam­ten Web­site. Spe­zi­el­le In­hal­te des CDs sind der Cor­po­ra­te Sound und der Cor­po­ra­te Smell.

Letzt­end­lich ist das Cor­po­ra­te De­sign sehr wich­tig, um das Un­ter­neh­men als ei­ne ge­schlos­se­ne Ein­heit wir­ken zu las­sen. Da­her muss sich das Kon­zept des Cor­po­ra­te De­signs auch durch je­de Ab­tei­lung des Un­ter­neh­mens zie­hen. Un­ter­schätz man je­doch die Macht des CDs, wird man sich auf dem zu­künf­ti­gen Markt nicht mehr durch­set­zen kön­nen.

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